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Die Voraussetzung für Erfolg im Business

Herausgegeben von in Allgemeines ·
Tags: PlattenfirmaZielgruppe
In kaum einem Bereich funktioniert alles so, wie man es sich vorstellt. Ganz besonders nicht in der Musik. Eines ist aber klar: Wer selbstständig denkt und handelt wird immer Erfolg haben! In der Musik ist eine der wichtigsten Voraussetzungen Kreativität!
 
Die allermeisten Musiker sind am Anfang ihrer Karriere „Hobbymusiker“ Ich meine damit jene, die jeden Tag ihrem 9to5 Job nachgehen, studieren oder solche, die einfach nur musik Machen, weil sie es toll finden. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass der eigene Erfolg scheinbar in erster Linie mit den finanziellen Möglichkeiten zusammenhängt. Jeder Singer/Songwriter und jede Band wollen natürlich einen DemoSong im Studio aufnehmen, professionelles Equipment haben und richtig gut Werbung machen! Das ist alles richtig – ABER, Erfolg ist auch mit kleinem Geldbeutel möglich. Wichtig ist die Einstellung und die eigene Vorstellung vom Ergebnis einer jeden Aktion. Probleme haben all diejenigen, die es nicht schaffen, durchzuhalten und glauben, der Erfolg müsse von einem Tag auf den anderen kommen, weil der Demosong, oder die neue Single ja so toll ist! Nein, das stimmt nicht!
 
Flexibilität und Anpassungsfähigkeit spielen in der Musik eine wichtige Rolle.
Wer Angst hat, sich anzupassen, kann nicht verantwortungsvoll handeln! Behandle deine musikalischen Mitstreiter immer so, wie auch du behandelt werden willst. Konkurrenzdenken ist nicht zielführend. Natürlich sieht man andere Menschen, die dasselbe machen immer irgendwie als Konkurrenten an, aber versetze dich mal in deren Lage, auch sie wollen den Erfolg, genau wie du! Was das Konkurrenzdenken auslöst, ist einfach die Tatsache, dass jeder immer davon ausgeht, der, der Erfolg hat ist besser! Das stimmt aber so ganz bestimmt nicht! Die bessere Bühnenshow oder der bessere Song ist nur das Ergebnis der eigenen Einstellung! Wenn du realistisch denkst, gut analysierst, dann kommst du ganz schnell drauf, warum der andere Erfolg hat und du eben nicht.
 
Ohne Lernen geht sowieso nichts. Natürlich solltest du beherrschen, was du tust. Egal ob Sänger, Bassist oder Trompeter, du musst verstehen, was du tust. Erfolg im Musikbusiness ist immer dann vorhanden, wenn gemeinsam erforscht wird, was die Ursachen des Misserfolges sind. Stelle dir immer die Frage: Was macht der andere anders?
 
Glücklicherweise ist Musik keine Einbahnstrasse. Du kannst immer nach vor, zur Seite und wieder zurück! Kein erfolgreicher Musiker, keine erfolgreiche Band macht Musik für die Konkurrenz. Du solltest in erster Linie Musik für deine Zuhörer und für dich machen.
 
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Ehrlichkeit. Absolute Ehrlichkeit, eigene Persönlichkeit, Einfühlungsvermögen, persönliche Beziehungen und Freundlichkeit sind auch im Musikbusiness das A und O. Dies sind Grundsteine des gesamten Systems vom Komponisten bis zum Zuhörer.
 
Alle sind in irgendeiner Form aufeinander angewiesen. Letztlich muss geklärt sein, wer sich nun für die eigene Musik interessiert, wer ist der Zuhörer, wer ist derjenige, der deine Musik kauft – also dein Kunde. Prüfe, wer als deine Zielgruppe in Frage kommt, wer zu deinen Konzerten kommt und für wen du deine Songs schreibst oder schreiben lässt! In einer Umfrage gaben mehr als 70% der deutschsprachigen Produzenten an, nicht genau zu wissen, welche Käuferschichten sie ansprechen! Ist das nicht unglaublich?
Nutze Netzwerke, auch die von vermeintlichen Konkurrenten um das Kundenverhalten beim Musikkauf zu erforschen. Musikkunden lernen schnell, vor allem das Internet hat einen grossen Anteil daran. Allerdings solltest du immer darauf achten, nicht das Wesentliche aus den Augen zu verlieren. Du bist Musiker und willst Musik für deine Zuhörer und für dich machen! Dann verhalte dich auch so!
 
Zahlreiche Mädchen zwischen 11 und 15 Jahren möchten aufgrund ihrer Entwicklung mit Gesang Aufmerksamkeit erregen. Jungs dagegen neigen eher dazu, sich an Instrumenten zu beweisen und produzieren ihre Musik eher lieber selbst. Die 15 bis 24 jährigen interessieren sich meist für Tageshits und regionale Künstler und wechseln dann oft ihre Meinung. Merkst du, daraus ergeben sich bereits wichtige Zielgruppen! Tatsächlich sollte grundsätzlich mehr Augenmerk auf die Generation ab 25 gelegt werden, denn diese Menschen interessieren sich mehrheitlich für Qualität und neigen weniger dazu, ihre Festplatten mit illegal downgeloadeter Musik zu füllen. Erforsche die jeweiligen Interessen. Dieses Erforschen ist eine Aufgabe, die jeder bei seiner Musik selber erledigen muss. Der Konkurrenzgedanke in dir wird dadurch weniger stark sein und du hast die Augen offen für das Wesentliche!
 
Wer hatte die Idee? Das ist das ewige Thema in der Musikbranche. Wer hat mehr oder wer hat weniger zum Song, zur Musik beigetragen? Damit beschäftigen sich ganze Anwaltskanzleien! Irgendwann kommt aber auch hier die Frage: „Wer hatte eigentlich die Idee?“ Wer ist der klügere: Der mit seinen kreativen Einfällen oder jener, der die meisten fremdsprachigen Wörter benutzt? Derjenige, der die Idee hat, sollte diese bei einem Notar hinterlegen! Das kann eine Melodie (als Hörmuster) sein, oder auch ein ganzer Song. Die Notarkosten sind dabei das kleinste Übel – diese werden nämlich nicht nach Aufwand, sondern nach dem Wert des Geschäftes abgerechnet. Meist hast du dein Werk mit Inhalt, Datum und Zeit für unter 100 EURO notariell beglaubigt – das wird dir sicher helfen, etwaigen Rechtsstreitigkeiten mit eigenen Bandkollegen und anderen Mitstreitern aus dem Weg zu gehen! Wenn jemand das Konzept, deinen Song oder Teile daraus für sich in Anspruch nimmt, solltest du ihm beibringen, dass eine notarielle Hinterlegung vorliegt, ohne vorerst ein Datum zu nennen! Das Datum wird dann bei einem Rechtsstreit interessant!
 
Ungeheuer wichtig ist die Pressearbeit! Diese sollte verstanden werden und genau durchgeführt werden. Recherchen sind äusserst wichtig. Wer sich in einen Redakteur hineinversetzen kann, hat die besten Chancen auf gute Platzierungen und entsprechende Rezessionen. Dabei vergessen solltest du nicht, dass du deine Informationen so aufbereitest, dass der jeweilige Redakteur auf den ersten Blick weiss, worum es geht, was du bietest und für welche Zielgruppe du Musik machst. Wichtig ist immer, gleich eine aussagekräftige Schlagzeile zu liefern! Varianten wie „Der Sänger XY hat einen neuen Song herausgebracht“ solltest du meiden! Besser ist „Durchburch mit dem ersten Song, Der Sänger XY erobert die Musikbranche!“
 
Für den eigenen Auftritt solltest du einige wichtige Punkte beachten. Verletzt du auf deinen Fotos fremde Bildrechte oder Persönlichkeitsrechte? Hat dein Internetauftritt ein Impressum? Wenn du Musik zum Anhören auf deiner Website anbietest, hast du an die GEMA (in DE)  AKM (in AT) oder Suisa (in CH) gedacht? Diese Urheberrechtsgesellschaften sind dazu da, dass sie die Interessen ihrer Mitglieder, vorwiegend also Komponisten, Musiker und Textautoren wahren. Wenn du uf deiner Website Demomusik zum anhören anbietest, bist du grundsätzlich dazu verpflichtet, der Urheberrechtsgesellschaft in deinem Land eine Meldung zu machen. Diese wird dann einen Betrag festlegen, den du für das Bereitstellen der Musik bezahlen musst. Es spielt dabei keine Rolle, ob du deinen Song selbst geschrieben hast oder nicht! Um diesen Kosten aus dem Weg zu gehen, hast du beispielsweise zwei Möglichkeiten: 1.Du bietest ein Anmeldeformular auf deiner Website und verschickst deine Hörproben per Mail oder 2.Du bietest deine Musik auf YouTube in Form eines Videos an und bettest es auf deiner Website ein. Wie gesagt, deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Sei immer darauf bedacht, dass du alle Infos so zusammenstellst, dass dritte keinen Anspruch darauf erheben können! Auch das Internet ist kein rechtsfreier Raum!
 
Als Musiker und Verleger erlebe ich immer wieder die atemberaubensten Dinge, negativer sowie auch positiver Art! Höre auf deinen Instinkt und tu was dir Spass macht. Wenn du in einer Band spielst, sorge dafür, dass die Aufgaben gut aufgeteilt sind und jeder genau weiss, woran er ist. Fragen rund um die Rechte auf Songs sind untereinander besonders genau zu regeln, was passiert beispielsweise mit deinen Rechten, wenn du die Band verlässt?
 
Diese und viele weitere Fragen beantworte ich auf meinem Musik – Blog. Mit mehr als 650 Bühnen und Rundfunkauftritten in den letzten 14 Jahren habe ich viel Erfahrung sammeln können. Als Orchesterleiter und Medienkomponist (FH) beschäftige ich mich stark mit psychologischen sowie technischen Anforderungen rund um das Musikbusiness. Die Psychologie kann nicht zuletzt ein entscheidender Faktor über Erfolg oder Misserfolg sein! Die Technik kann jeder mit dem entsprechenden Kleingeld kaufen, aber die Bedienung will auch hier gelernt sein.
 
Durch das Internet wurden viele altbewährte Methoden in der Musik auf den Kopf gestellt. Heute kann jeder seinen eigenen Song in CD Qualität zuhause am Rechner produzieren. Jeder ist in der Lage, eine Aussagekräftige und konversationsstarke Homepage zu kreieren und jeder kann seinen eigenen YouTube – Chanel eröffnen. Und was ganz besonders wichtig ist, jeder ist in der Lage, sich selbst gewinnbringend zu vermarkten! Was aber sehr oft verloren geht ist der Blick auf das Wesentliche! Das ist die erste Aufgabe eines jeden Musikers, der erfolgreich sein will: Verliere niemals den Focus aus deinen Augen!



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