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Neue Ideen finden

Herausgegeben von in Songwriting ·
Tags: Schreibblockade
So entfachst du wahre Geistesblitze

Wir kennen das alle: Man ist voller Datendrang, verspürt Energie  und will am liebsten die ganze Welt zerreisen. Doch plötzlich kommt die Frage: „Wie soll ich eigentlich anfangen?“ 
Hier stelle ich 8 Möglichkeiten vor, wie sie genau in diesen Momenten den gewünschten Geistesblitz erzeugen!

1.)               Sich in kreative Stimmung bringen
Während die linke Gehirnhälfte für Logik und Rationalität verantwortlich ist, gilt die rechte Gehirnhälfte als Sitz der Spontaneität, der Intuition und der Ideen. In Momenten der „Ideenlosigkeit“ sollten sie also die rechte Hälfte ihres Gehirns aktivieren.
Um das Kreativzentrum auch an einem langen Tag aufrecht zu erhalten, kann etwas Knetmasse helfen. Wie? Formen sie daraus spontan irgendeine Form, die ihnen gerade in den Sinn kommt. Männchen, Tier oder einen Alien. Es ist ganz egal was, lassen sie sich überraschen!
Haben sie etwa keine Knetmasse bei der Hand? Kein Problem. Das Ganze klappt auch, indem sie wild drauflos zeichnen! Kreieren sie, was ihnen gerade vor ihr geistiges Auge läuft. Es muss nichts mit dem Thema zu tun haben, an dem sie gerade arbeiten. Nein, es ist sogar besser, wenn sie daran nicht direkt denken. Lassen sie sich überraschen!
 
Sie sind im Büro mit ihren Arbeitskollegen? Auch das ist ein wunderbarer Ort, um der Kreativität freien Lauf zu lassen. Erarbeiten sie eine Assoziationskette spielerisch. Jeder in der Gruppe sagt ein Wort, das mit dem vorherigen in Zusammenhang steht. (z.Bsp.: Wasser – Fisch – Wal – Boot…..). Das kann riesigen Spass machen und enorm dabei helfen, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen – die rechte Gehirnhälfte sorgt für Geistesplitze!
 
2.)               Sie suchen nach der Lösung für ein Problem
In den allermeisten Fällen müssen sie für die Lösung ihres Problems nicht mal was Neues erfinden! Der Schweizer Ingenieur Georges de Mestral beispielsweise lies sich von der Frucht der Kletterpflanze zu einer genialen Erfindung inspirieren: De Mistral erfand den Klettverschluss! Machen sie es genauso!
Halten sie ihre Augen und Ohren offen, Saugen sie alles auf, was sie zu ihrem Problem erfahren können. Bleiben sie dabei nicht starr bei einem Ansatz, erkunden sie, wie andere Menschen oder Tiere dieses Problem gelöst haben! Aus diesem Fundus werden sie schon bald Neues Entdecken!
 
3.)               Sie suchen die eine brillante Idee
Die Uni Graz hat in einer Studie gezeigt, dass das Gehirn in einer „entspannten Wachheit“ die besten Ideen hervorbringt. Machen sie es wie das Eichhörnchen und sammeln sie alle Nüsse auf, die ihnen im alltäglichen Leben unterkommen. Ihre Nüsse sind ihre Ideen. Beim Sammeln sollten sie nicht überlegen, wie die Idee zu Ende gedacht werden wird. Nein, öffnen sie die „Notiz-App“ in ihrem Smartphone und schreiben sie alles auf, jeden Gedankenblitz, egal wo sie gerade sind. Im Zug, im Büro. Mit der „Diktierfunktion“ sogar im Auto!
Sie werden nach ein paar Tagen schnell merken, dass sie einen riesigen Fundus an Ideen und Schlagwörtern aufgebaut haben. Machen sie weiter! In ruhigeren Minuten lesen sie sich immer mal wieder durch, was sie notiert haben – sie werden überrascht sein, das verspreche ich ihnen!
 
4.)               Sie kommen mit Nachdenken nicht weiter
Eine kurze Ablenkung bei der Ideensuche fördert den Einfallsreichtum. Sie haben davon sicherlich schon gehört. Die Universität im kalifornischen Santa Barbar konnte diese These  belegen! Sie sitzen beispielsweise an einer Präsentation und ihnen fällt kein geeigneter Einstieg ein. Nehmen sie einfach eine Zeitschrift oder ein Lexikon und schlagen willkürlich eine Seite auf. Ohne vorherigem Durchlesen legen sie ihren Finger auf irgendeine Stelle im Text. Danach suchen sie nach dem nächsten Hauptwort. Sie landen auf dem Wort „Baum“. Nun schreiben sie ungefiltert alles auf, was ihnen zu diesem Wort einfällt. Ähnlich wie bei der Methode in Punkt 1. Wenn sie diesen Text dann durchgehen und nach Hinweisen zu ihrem Thema suchen, werden sie mit Sicherheit schnell fündig werden!
Durch die Kombination von Fragestellungen und zufällig gewählten Bildern kommt man leichter auf überraschende Verknüpfungen als durch gezieltes Nachdenken! Viel Spass!
 
5.)               Sie wollen im Schlaf weiterarbeiten
Wenn sie ihr Unterbewussten zum Auffinden von Ideen nutzen wollen, sollten sie ihm zuerst Stoff geben und dann etwas ganz anderes machen. Warum? Weil das Unterbewusstsein immer alles zu Ende bringen will, das entdeckte die russische Psychologin Bljuma Seigarnik. Ihr Unterbewusstsein wird ganz ohne ihr zutun an der Lösung ihrer Strategie weiterarbeiten!
Auch hier sollten sie also vorher alles aufschreiben, was von Relevanz für ihr Thema sein könnte. Schreiben sie mit der Hand auf einem Blatt Papier, es ist wichtig, dass sie das so machen! Im nächsten Schritt vermengen sie nun alles was sie geschrieben haben. Verknüpfen sie einzelne Begriffe und Sätze, streichen sie Unwichtiges. Danach beginnt die Arbeit des Unterbewusstseins! Kehren sie ihren Notizen den Rücken und machen sie ein Nickerchen oder gehen zu Bett. Durch diese Vorgehensweise kommt oftmals, wie durch Zauberhand eine tolle Eingebung!

6.)               Eine passable Idee soll zu einem genialen Einfall werden
Sie haben sicher auch schon festgestellt, dass sich gute Ideen erst entwickeln, wenn man die Fragestellung umkehrt. Denken sie über das Gegenteil ihrer Erwartung nach. Die Kreativitätsforscherin Simone Ritter hat festgestellt, dass Menschen mit dieser Methode im Stande sind, ihre guten Einfälle noch weiter zu verbessern! Der innere Kritiker spielt meist eine wichtige Rolle, bei der Beurteilung der eigenen Ideen. Er ist es, der einem allzu oft dazu verleitet, seine Geistesblitze wieder zu verwerfen. Geben sie ihrem Kritiker in sich die Chance sich zu bewähren. Nehmen sie ihn zunächst ernst! Sie fragen also nicht „Was stellt den Kunden zufrieden?“ sondern „Was schreckt zuverlässig ab?“ Kehren sie alle bekannten Einfälle um und entwickeln sie sie weiter! Beispiel: „Unser Service ist unzuverlässig und der Kunde ist genervet!“ wird dann zu „Der Interessent kann uns 24 Stunden am Tag ohne Wartezeit erreichen. Kunden können gute Dienstleister auf unserer Website bewerten und bekommen Rabatt!“
 
7.)               Sie brauchen Inspiration für eine komplexe Aufgabe
Sie sollen einen Vortrag halten? Wunderbar! Damit nichts verloren gehen kann, ist es am sinnvollsten, sie legen sich eine „Mind Map“ - also einen Ideenbaum- an! Zuerst notieren sie sich auf einem Zettel alles, was ihnen zum Thema einfällt. Danach nehmen sie ein grosses weisses Blatt Papier hervor und beginnen mit dem zentralen Thema – eine Art Überschrift“ in der Blattmitte. Zeichnen sie nun die Hauptäste und hängen an diese beispielsweise die Worte „Einleitung“, „Hauptteil“ und „Schluss“.
An die Hauptäste kommen nun die kleineren verzweigten Äste mit den genaueren Details. Die entsprechenden Daten haben sie ja bereits auf ihrem kleinen Zettel verfasst, diese müssen nun nur noch auf ihren Ideenbaum gehängt werden.
Beispiel: „Was bringt ein Jobwechsel“  Verästeln sie ihren Ideenbaum vom Stamm aus immer weiter, bis sie einen Überblick über diese Fragestellung haben! Toll – sie haben ihre erste MindMap erstellt!
 
8.)               Sie wollen wissen, wie gut ihr Einfall wirklich ist
Um zu überprüfen, wie gut ein Einfall, ein Konzept oder eine Strategie wirklich ist, lohnt es sich, unterschiedliche Perspektiven anzusehen. Sie werden dabei Aspekte sehen, die andernfalls völlig im Dunklen geblieben wären!
Machen sie sich also Karten mit unterschiedlichen Farben. Das können auch die guten alten Karteikarten sein. Auf jeder Karte schreiben sie auf, für welchen Blickwinkel sie steht und welche Rolle sie einnimmt. Beispiel: Die weisse Karte ist „die Nüchterne“ hier notieren sie Zahlen und Fakten. Die schwarze Karte steht für „den Kritiker“ die rote Karte ist „der Gefühlsmensch“ und die gelbe ist „der Optimist“.  Auf die grüne Karte schreiben sie „Der Querdenker“. Die blaue Karte dient als Fazit, dass alle anderen Gedanken verbindet und bewertet! Nun ziehen sie spontan eine Karte nach der anderen und legen sie mit ihren Notizen los. Als letztes kommt die blaue Karte!
Sie werden verblüfft sein, welche Wirkung sie mit dieser Methode erzielen!
 
Jeder Mensch ist an sich einzigartig. In jedem stecken die unterschiedlichsten Stärken. Diese zu erforschen ist eine Sache, sie zu nutzen die andere!  Für erfolgreiches Selbstmanagement brauchen sie beides! Erforschen sie, was in ihnen steckt, ohne Wenn und Aber wird ihnen ihr Unterbewusstsein zeigen, wo ihre Stärken tatsächlich liegen. Sie haben recht, das klingt abenteuerlich – ja genau, das Leben ist ein Abenteuer!

Viele Grüsse
Hubert Huber



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